Eigenschaften |
Bestand |
Einflug |
Verhalten am Schlafplatz |
Wegflug |
in der Region Rheinfall |
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Nohl
- eigene Beob Lindli Schaffhausen - Quelle: Nabulon et al. (2003): Brutvögel im Kanton Schaffhausen. Neujahrsblatt Naturf. Ges. Schaffhausen Nr 55. Beringen
Herblingertal -Quelle: pers. Mitt. EL mail 24.2.2003 |
ferner:
Plateau de Diesse - Quelle: Lüps et al. 1978: Die Vogelwelt des Kantons Bern. Orn. Beob., Beiheft zu Bd 75
Sicherheit | Ort |
Feinde: ... ausser Mensch ??? -
Vögel sind gegenüber Säugern mit ihrem Schnabel oft im Vorteil
(Meise ==> Fledermaus !), Krähen haben zudem einen grossen, kräftigen
Schnabel (und sind blitzschnell - Bsp von flugbehinderter Krähe ...
fühlt sich nicht beunruhigt, wenn eine Katze vorbeigeht)
Wetter: Vogelgefieder ist effizienter Wärme-, Wind-, Feuchtigkeits-Schutz |
==> hoch oben
==> windgeschützt, (... scheint mässig wichtig zu sein, den am Schlafplatz Nohl sind die Tiere meist oben, im windexponierten Bereich), hier können sie aber bei Bedarf in die tiefer gelegenen windgeschützten Bäume wechseln. Machen sie auch bei grosser Kälte (ev. spielt hier die Wärme-Puffer-Wirkung des Wassers eine grössere Rolle als der Windschutz) andere Schlafplätze: Wald-Ecken ev. einfach eine lange Tradition (langlebig, intelligent, ...) |
im Winter grösser als im Sommer ==> klimatische Gründe, diesen Schlafplatz aufzusuchen - Schätzungen für Schlafplatz Nohl: 100 bis 200 Individuen
systematische Erhebungen fehlen
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Schlafplatz-Nutzung - nicht-systematische Erhebungen zwischen 1995 und 2002 |
abends i.d.R. rund 1h vor Sonnenuntergang
(helligkeitsabhängig); oft versammeln
sich die Tiere in der Nähe des Schlafplatzes und fliegen gemeinsam
zum Schlafplatz; viel Rufen ==> Begrüssungs- / Kontaktlaute
in dieser Phase ist diese Motivation des
gemeinsamen Rundflugs hoch, so dass schon die leichtesten Störungen
dieses Schwarmfliegen auslösen.
Einflug der Territorialen in der Territorialzeit: später als die Nichtterritorialen (so lang wie möglich im eigenen Territorium bleiben ...) - deutlich sichtbar: Es fliegen zwei Tiere im gestreckten Flug auf Schlafplatz zu.
Vor dem eigentlichen Einflug am Schlafplatz
sitzen die Rabenkrähen oft zusammen, oft auf erhöhten Stellen,
gerne auf den örtlich höchsten Stelle ... ideal hierzu sind Baukräne!
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Schlafplatz- Einflug und Schwarm-Kreisfliegen - von Januar bis Dezember, zwischen 12 und 24 h (Daten aus den Jahren 1995 bis 2002) |
Individuelle Schlafstelle aufsuchen: i.d.R. ganz oben in den Bäumen, nahe bei andern Rabenkrähen.
Obwohl tagaktiv, können Rabenkrähen sich auch nachts in den Bäumen bewegen - Rabenkrähen können nachts auch fliegen (übrigens ist es nachts in den Baumwipfeln heller als im Wald - vermutlich auch der gleiche Effekt in besiedeltem Gebiet: über der beleuchteten Zone kann man an die Dunkelheit besser adaptieren)
morgens rund 1 h nach Sonnenaufgang, wieder
mit viel Rufen, Kreisfliegen.
(vermutlich fliegen die Territorialen
(die Brüter) direkt ins Territorium)